Online-Produkt-Konfigurator als Standardsoftware

Kurze Darstellung eines Ansatzes zur Standardisierung von Konfigurstionsprozessen - Projekt-/Diplomarbeit von Sebastian Plaza (C) 2004


| Hinweise | Die Idee | Prototyp | Allgemeine Einführung | Kontakt |

Hinweise zu den hier veröffentlichten Informationen

Die unten beschriebene Einführung besteht aus den Inhalten meiner Projektarbeit aus dem Jahr 2004. Diese Seite, so wie die hier veröffentlichte Dokumente, sollen als eine Informationsquelle für denjenigen dienen, der sich mit der Problematik eines Produkt-Konfigurators als Standardsoftware ausseinander setzen möchte.

Die komplette Projektarbeit kann auf dieser Seite zur Ansicht heruntergeladen werden. Die fortführende Diplomarbeit kann ebenfalls zur Ansicht bei mir per E-Mail angefordert werden. Die hier verwendete Software darf zu keinen anderen Zwecken als der auf dieser Seite veröffentlichten Vorführung verwendet werden. Jegliche kommerzielle Verwendung ist untersagt.
Sollten Sie Inhalte dieser Seite bzw. dieser Dokumente in für Ihre Zwecke verwenden, so bitte ich Sie diese mit einen Verweis auf deren Ursprung zu versehen.

Projektarbeit zum Thema Online-Produkt-Konfigurator als Standardlösung (PDF-Format): Hier herunterladen

Die Diplomarbeit zum gleichen Thema kann Ihnen bei Interesse ebenfalls zur Verfügung gestellt werden. Kontaktieren Sie mich dazu mittels der unter 'Kontakt' angebenen E-Mail Adresse.

Das Skript selbst kann nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden.



Die Idee

Die allgemeine Idee hierbei ist ein XML-Dokument, das den kompletten Konfigurationsprozess beschreibt und mittels einer Anwendung einem Benutzer bedienbar zur Verfügung gestellt wird.
Sollte es ein standardisiertes Format geben, welches den Aufbau eines kompletten Konfigurationsprozesses beschreibt, so könnte es auf der einen Seite Standardanwendungen geben, die mittels einer grafischen Oberfläche dem Benutzer die Möglichkeit geben ein solches XML-Dokument zu generieren und auf der anderen Seite könnte ein so generiertes XML-Dokument in verschiedenen Konfigurationsanwendungen eingesetzt werden.
(Unter 'Prototyp' können Sie den ansatz eines solchen Dokuments sehen/herunterladen)



Prototyp

Hier können Sie einen im Rahmen meiner Projekt-/Diplomarbeit entwickelten Prototypen einer solchen Standardlösung testen.

VERSION DER PROJEKT-/DIPLOMARBEIT:

Demo-Konfigurator

(PopUps müssen erlaubt sein)

 

AJAX-VERSION:

AJAX: Demo-Konfigurator

(PopUps müssen erlaubt sein)

AJAX: PC-Konfigurator

(Beispiel eines einfachen PC-Konfigurators, PopUps müssen erlaubt sein)

XML-DOKUMENTE:

Hier können Sie die XML-Dokumente herunterladen, die den beiden Beispielkonfiguratoren zugrunde liegen. Aus diesen XML-Dokumenten wird jeweils der gesamte Konfigurationsprozess generiert.

XML-Dokument des Demo-Konfigurators

XML-Dokument des PC-Konfigurators

KONFIGURATOR MIT EIGENEM XML-DOKUMENT STARTEN:

Sie können hier den Konfigurator mit einem eigenen XML-Dokument starten. Sie können auch beispielsweise eines der hier verfügbaren XML-Dokumente herunterladen, nach eigenen Vorstellungen modifizieren und mit dem Konfigurator ausprobieren.

XML-Dokument:
   


Allgemeine Einführung

Definition

Im Allgemeinen werden Produkt-Konfiguratoren folgendermaßen definiert: “Produktkonfiguratoren sind Programme, die dem Kunden oder dem Verkäufer die Zusammenstellung (Konfiguration) von komplexen Produkten entsprechend der Kundenwünsche unter Einbeziehung der fertigungstechnischen Voraussetzungen ermöglichen. Das Produkt kann eine Industrieanlage, ein medizinisches Gerät, eine Dienstleistung oder sogar ein Finanzprodukt sein. Produktkonfiguratoren sind also Schnittstellen zwischen Mensch und elektronischen Vertriebssystemen und damit eine zentrale Komponente des Customer Relationship Managements (CRM)” [www.e-konfigurator.de, 2004].

Hintergrund

Viele Firmen bieten ihre Produkte in verschiedenen Ausführungen und Zusammenstellungen an. Je nach Wünschen und Bedürfnissen des Endkunden werden diese Produkte individuell angepasst. Produkt-Konfiguratoren stellen hierbei ein Werkzeug dar, mit welchem die möglichen Ausführungen und Komponenten für ein Produkt zusammen gestellt bzw. modifiziert werden können. Durch das schrittweise Heranführen an die oft vielzähligen Variationen eines Produktes erleichtern Produkt-Konfiguratoren die Übersicht über die angebotenen Möglichkeiten der Konfiguration eines Produktes und optimieren so den Ablauf des Vertriebsprozesses.
Während der Konfiguration eines Produktes werden die durch den Kunden gewählten Komponenten geprüft und gleichzeitig die weiterführende Auswahl an Optionen erweitert bzw. eingeschränkt. Zum Schluss dieses Konfigurationsprozesses steht eine Zusammenstellung von Komponenten, aus welcher das Endprodukt besteht. Wenn man bedenkt, dass z. B. ein Tisch aus Marmor, Holz oder Kunststoff bestehen kann, rot, grün oder blau und in 3 verschiedenen Höhen lieferbar ist, dann ergeben sich bei dieser einfachen Zusammenstellung bereits 27 verschiedene Variationen. Es ist offensichtlich, dass mit steigender Komplexität ohne geeignete Hilfsmittel auch die Fehleranfälligkeit bei der Zuammenstellung stark zunimmt.

Produkt-Konfiguratoren werden immer häufiger im Internet als Online-Anwendungen angeboten. Viele Kunden verlangen nach mehr individueller Anpassung und entfernen sich von den einfachen Standard-Artikeln. Solche Online-Produkt-Konfiguratoren ermöglichen dem Kunden eine sofortige Konfiguration des gewünschten Produktes mit gleichzeitiger Berechnung der Preise und aller sonstigen Konditionen. Das Interesse eines Kunden an einem bestimmten Produkt kann so auf direktem Wege intensiviert werden und mit attraktiven Angeboten schließlich zum Kauf animieren. Im Allgemeinen werden durch den Einsatz von Produkt-Konfiguratoren Zeit und Kosten gespart und gleichzeitig Reklamationen sowie Fehler vermieden. Das sorgt für zufriedene Kunden und steigert somit den Erfolg des Produktanbieters [www.kumagroup.de, 2004].

Im Bereich der kundenindividuellen Massenproduktion (Mass Customization), in dem die Produktion von Gütern und Leistungen für einen relativ großen Absatzmarkt gedacht ist und gleichzeitig auch die unterschiedlichen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden berücksichtigt werden, spielen Produkt-Konfiguratoren eine große Rolle. Durch das aktive Mitwirken im Design-Vorgang des Endproduktes werden die individuellen Wünsche der Kunden direkt unterstützt. Auf diese Weise wird eine Schnittstelle zwischen den Bedürfnissen des Kunden und den Fähigkeiten des Anbieters geschaffen. Das Ziel dieses Vorgangs ist die Reduktion der Anzahl aller möglichen Varianten auf eine einzige, die den Kundenbedürfnissen und Wünschen am besten entspricht. [Rogol & Piller, 2003]

Zusammengefasst lassen sich die Ursachen und Notwendigkeiten für einen Einsatz von Produkt-Konfiguratoren in folgenden Stichpunkten beschreiben:

  • Variantenvielfalt
  • Produktion nach Kundenwünschen
  • Integration des Kunden in die Wertschöpfungsprozesse
  • Kundenindividuelle Massenproduktion
  • Intensivierung der Beziehung zum Kunden
  • Kosten und Zeitersparnis
  • Rückgang von Reklamationen
  • Verminderung von Fehlproduktionen
  • Steigerung der Kundenzufriedenheit

Zielsetzung

Die Problematik besteht nach meiner Betrachtung darin, dass jedes Unternehmen oder jede Firma ihre eigenen Produkte mit speziellen, manchmal sogar einzigartigen Eigenschaften herstellt und damit produktspezifische Anforderungen an ein Produkt-Konfigurations-System stellt. Es würde sehr problematisch wenn nicht unmöglich sein, eine Konfigurations-Anwendung als Standard-Software zu entwickeln, welche alle Anforderungen jedes Unternehmens vollständig abdecken könnte. Das primäre Ziel sollte deshalb sein, ein Konzept für eine Anwendung zu entwickeln, welche ein möglichst breites Spektrum an Standardfunktionen eines Produkt-Konfigurators abdeckt. Um nicht nur eine starr auf diese Funktionen fixierte Implementierung zu entwickeln, muss diese flexibel sein und eine Grundlage für weitere Anpassungen bzw. Erweiterungen bilden, um die gegebenen Besonderheiten eines Produktes zu berücksichtigen, welche nicht durch die Standardfunktionen abgedeckt werden können. Wie diese Anpassungen bzw. Erweiterungen aussehen könnten, wird im späteren Teil dieser Ausarbeitung beschrieben.
Die hauptsächliche Aufgabe sollte sich aber zuerst auf die Standardfunktionen eines Produkt-Konfigurators konzentrieren. Im weiteren Verlauf müssen dann Eigenschaften, wie bspw. eine plattformunabhängige Ausführung, möglichst einfache Editierbarkeit, ein übersichtliches Layout sowie eine Konfigurationsschnittstelle zur problemlosen Aktualisierung von Inhalten in Betracht gezogen werden.
(...)

Projektarbeit zum Thema Online-Produkt-Konfigurator als Standardlösung (PDF-Format): Hier herunterladen

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Kontakt

Sebastian Plaza


http://www.diahal.de/konfigurator


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